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Vorträge & Texte

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Wir veröffentlichen Vorträge und Texte, die uns freundlicherweise von den (ehemaligen) Chefärztinnen zur Verfügung gestellt wurden. Die weiteren (Mit)Autorinnen und Autoren fühlen sich mit der  Klinik und ihrem Behandlungskonzept eng verbunden.

Die Texte sind chronologisch geordnet.

Prof. Dr. Luise Reddemann leitete die Klinik von 1985 bis 2003. Während dieser Zeit entwickelte sie das Therapiekonzept PITT (Psychodynamisch Imaginative Trauma Therapie). Von diesem Konzept profitieren vor allem Patientinnen und Patienten mit komplexen Traumafolgestörungen.
PD Dr. med. Ursula Gast leitete die Klinik von 2004 bis 2009. Sie habilitierte über Dissoziative Störungen. In Fachkreisen gilt sie als Expertin auf dem Gebiet von Diagnose und Therapie bei Patientinnen und Patienten mit Dissoziativer Identitätsstörung.

Luise Reddemann, Psychodynamisch-imaginative Traumatherapie (PITT)

Aktueller und grundsätzlicher Artikel über PITT, erschienen in:

Posttraumatische Belastungsstörungen
Maercker, Andreas (Hrsg.) 3., vollständig neu bearb. u. erweit. Aufl., 2009, Springer Medizin Verlag
Dieser Text ist urheberrechtlich geschützt und darf nicht kommerziell verwendet werden.

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Luise Reddemann, Trauma und Würde (2009)

Vortrag, gehalten anlässlich der Jahrestagung der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) 2009 in Bielefeld. (Copyright des Textes liegt bei der der Autorin selbst)

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Therapieevaluation der Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie (PITT) im stationären Setting (2008)

Astrid Lampe, Horst Mitmansgruber, Ursula Gast, Gerhard Schüssler und Luise Reddemann

In: Neuropsychiatrie, Band 22, Nr. 3/ 2008

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Ursula Gast, Psychoanalyse und die Dissoziation des Selbst (2006)

Ziel des Beitrags ist es, für die Spezifität der DIS als eigenständiges Krankheitsbild zu sensibilisieren. Nach einem geschichtlichen Rückblick, der aufzeigt, dass es sich um ein traditionelles Krankheitsbild handelt,  wird die enge Verknüpfung zwischen DIS und der Entwicklung der Psychoanalyse aufgezeigt.  Psychodynamische bzw. psychoanalytische Behandlungstechniken werden in ihrer Modifizierung für hoch dissoziative Patientinnen (nach R. Kluft) ausführlicher beschrieben.

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Ursula Gast,  Folien: Die Dissoziative Identitätsstörung – „state of the art“ (2006)

Bei der Dissoziativen Identitätsstörung (DIS), auch Multiple Persönlichkeitsstörung (MPS) genannt, handelt es sich um eine traditionelle psychiatrische Erkrankung, welche im Rahmen der modernen Psychotraumatologie neues Interesse erfahren hat. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sich kein einheitliches Identitätserleben bei den Betroffenen entwickeln konnte. Diese erleben oder verhalten sich vielmehr so, als würden in ihnen “verschiedene Personen” existieren. Ausgelöst wird die Störung durch lang andauernde schwere kindliche Traumatisierungen, meist in Form von sexuellen, körperlichen und emotionalen Misshandlungen. Im Vortrag wird der aktuelle Forschungsstand der DIS hinsichtlich Häufigkeit, Ätiologie, klinischem Erscheinungsbild, neurophysiologischer Befunde sowie therapeutischer Ansätze dargestellt.
Vortrag Uni Bielefeld, 2006

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Die dissoziative Identitätsstörung – häufig fehldiagnostiziert (2006)

Ursula Gast, Frauke Rodewald, Arne Hofmann, Helga Mattheß, Ellert Nijenhuis, Luise Reddemann, Hinderk M. Emrich
Deutsches Ärzteblatt 103, Ausgabe 47 vom 24.11.2006, Seite A-3193 / B-2781 / C-2664 MEDIZIN: Die Übersicht

Dieser Artikel ist aus Urheberrechtsgründen nur verlinkt, die Quelle befindet sich auf der Webseite http://www.aerzteblatt.de

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Ursula Gast, Trauma und Dissoziation (2005)

Im ersten Teil der Veröffentlichung werden grundsätzliche Überlegungen angestellt: wie individuelle und kollektive Dissoziation den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess über posttraumatische Störungsbilder prägen, wie sich Abwehr- und Bewältigungsmechanismus der Dissoziation nach schweren Traumatisierungen im Kindesalter auf Wahrnehmung und Selbsterleben von Betroffenen auswirkt. (Siehe auch Vorträge “Psychotraumatologie” und “Das zersplitterte Selbst” von Ursula Gast). Der zweite Teil widmet sich der Biographie von Niki de Saint Phalle, einer Künstlerin, die ihre traumatischen Belastungen durch ihr künstlerisches Schaffen überwunden hat.

Erschienen in: Karolina Jeftic, Jean-Baptist Joly (Hrsg.): Erinnern und Vergessen.

Zur Darstellbarkeit von Traumata. Stuttgart: edition solitude, 2005

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Ursula Gast, Psychotraumatologie: Geschichte – Krankheitsbilder – Therapieansätze (2004)

In diesem Vortrag wird ein kurzer Abriss über die Geschichte der Psychotraumatologie gegeben und der Frage nachgegangen, warum die Erkenntnisse hierüber nicht kontinuierlich, sondern mit Sprüngen und Brüchen verlaufen. Es werden verschiedene Traumafolgestörungen (einfache und komplexe posttraumatische Belastungsstörung und dissoziative Störungsbilder) sowie trauma-assoziierte Störungsbilder mit ihrem Symptomspektrum vorgestellt. Anschließend werden psychotherapeutische Behandlungsansätze beschrieben, insbesondere der Behandlungsansatz in der Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin des Ev. Krankenhauses in Bielefeld.

(öffentlicher Vortrag, Bielefeld)

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Ursula Gast, Das zersplitterte Selbst – Dissoziation zwischen Störung und Heilung (2004)

“Dissoziation wird als wichtiger Abwehr- und Bewältigungsmechanismus bei traumatischen Ereignissen angesehen. Bei Patientinnen und Patienten mit Dissoziativer Identitätsstörung ist neben dem Erinnerungsvermögen und der Wahrnehmung auch das Selbsterleben von der Dissoziation betroffen… Anhand eines Fallbeispiels wird das subjektive Erleben der Betroffenen geschildert sowie diagnostische Schritte. Der therapeutische Ansatz besteht darin, auf der einen Seite das Erleben von “Viele Sein” als wichtigen Bewältigungsmodus zu akzeptieren, zugleich aber die Botschaft einer gemeinsamen Verantwortung zu vermitteln”(Gast).

Diesem Vortrag ist eine ausführliche Literaturliste angefügt, u.a. mit vielen Veröffentlichungen der Autorin.

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Luise Reddemann,  Zur Behandlung komplexer posttraumatischer Störungen im (teil-)stationären Setting (2000)

Menschen, die in ihrer Kindheit Vernachlässigung und Gewalt erfahren haben, entwickeln oft Krankheitsbilder die Zeichen einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung tragen.
Sie leiden u.a. unter der Unfähigkeit, auf ihren ständig hohen Stresspegel angemessen zu reagieren. Ihre Reizschwelle für Triggerreize ist herabgesetzt. Die einst erlittene Ohnmacht wird wieder und wieder inszeniert, projiziert und externalisiert. Sie leiden in Bezug auf ihre Verarbeitungsfähigkeit an einer spezifischen Ich-Schwäche.
Aufgrund dieser Beobachtungen wurde ein neues umfassendes Behandlungskonzept entwickelt, das Auswirkungen auf alle therapeutischen Maßnahmen in der Klinik hat.

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Luise Reddemann, Stationäre Therapie von real traumatisierten Patientinnen und Patienten – Das Bielefelder Modell (2000)

Seit dem Beginn der Arbeit mit traumatisierten Patientinnen und Patienten ist ein Behandlungsschema gefunden und konsequent weiter entwickelt worden, das von bisherigen Modellen in stationären Einrichtungen wesentlich abweicht. Wesentliche Grundprinzipien:

  • Traumatisierte Patienten und Patientinnen sollen das Gefühl von Kontrolle über innere und äußere Prozesse entwickeln und behalten.
  • Die jeder Traumabearbeitung vorangehende Stabilisierungsphase soll so triggerarm wie möglich gestaltet werden.
  • Das zur Verfügung gestellte Milieu soll so wenig Stress erzeugen wie möglich, um den ohnehin vorhandenen inneren Stresspegel nicht zusätzlich zu erhöhen. Die Patientinnen und Patienten sollen möglichst schnell ein Gefühl von Sicherheit und besserer Stresskontrolle bekommen.

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Luise Reddemann, Trauma und Imagination (2000)

Eine freundliche Koexistenz und Kooperation der Vernunft und des Gefühls.

Wer ist Frederick? Wer sind die vier verschiedenen Fröhlichkeiten?

“Die Macht der Imagination ist ein bedeutender Faktor in der Medizin. Sie kann Krankheiten verursachen…und heilen.” Bilder sind hochwirksam und bewirken etwas in unserem Körper. Wie können sie in der Therapie traumatisierter Patienten und Patientinnen eingesetzt werden?

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Luise Reddemann,  Zur Psychotherapie von Vergewaltigungsopfern (1998)

Dieser Aufsatz beschäftigt sich mit weiblichen Vergewaltigungsopfern, die einer speziellen Behandlung bedürfen. Sie brauchen eine Psychotherapie, die weder Menschen mit einer Konfliktpathologie noch der mit einer Ich-Pathologie entspricht.

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